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Unsere Heilpflanze des Monats Januar :

Der Eukalyptus - Eucalyptus globolus

 

 

Die Gattung Eukalyptus umfasst ca. 600 immergrüne Bäume und Sträucher. Sie haben ihre Heimat in Australien, aber heute wachsen Eukalyptusbäume in vielen subtropischen Gebieten.


Die meisten Eukalyptusarten sind schnellwüchsige, hartholzige und hohe Bäume. Der Rieseneukalyptus gilt als höchster Laubbaum und wird bis zu 100 m hoch.

 

Der Koalabär ernährt sich ausschließlich von Eukalyptusblättern und verträgt das ätherische Öl auch in Mengen, die für andere Säugetiere und auch Menschen toxisch wirken würden.

 

Der Eukalyptus wird nicht nur wegen des wertvollen ätherischen Öls angebaut, sondern auch als schnell wachsender Holzlieferant, das zur Herstellung von Papier und Kartonagen verwendet wird.

 

In Europa erkannte man den Wert des ätherischen Öles sehr schnell. Im frühen 19. Jahrhundert wurde Eukalyptusöl wegen seiner antiseptischen Eigenschaften vor allem als Mittel zu Desinfektion medizinischer Geräte und in der Wundbehandlung eingesetzt.

Der Anbau von Eukalyptusbäumen in Südeuropa ist nicht unproblematisch, da die Wurzeln weit in die Tiefe reichen und den Boden austrocknen. Er verdrängt heimische Pflanzenarten und bietet keinen Lebensraum für heimischen Tiere.

 

Wo kann der Eukalyptus helfen?
Heute wird Eukalyptusöl überwiegend zur Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Der Hauptbestandteil ist 1,8-Cineol, er  wirkt wachstumshemmend auf Bakterien und Viren, kühlend, Schleim verflüssigend und lindert somit Beschwerden wie Husten oder Schnupfen, die in Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten auftreten. Eukalyptusöl wird in Form von Kapseln, Einreibungen (äußerlich), Inhalationen oder Lutschbonbons angewendet.

 

Worauf ist unbedingt zu achten?
Eukalyptusöl sollte niemals unverdünnt und  in zu großen Mengen eingenommen werden, da bei Überdosierungen schwere Vergiftungen, gekennzeichnet mit Atemnot, Übelkeit und Benommenheit, auftreten können.

Bei Säuglingen verbietet sich die Anwendung, bei Kleinkindern sollte eine äußerliche Behandlung nur mit Vorsicht und nicht im Gesichtsbereich vorgenommen werden.

Da Eukalyptus reizend auf den Magen-Darm-Trakt wirkt, ist die Anwendung bei entzündlichen Erkrankungen im
Magen-
Darm-Bereich, der Galle oder bei schweren Leberleiden kontraindiziert.

 

Autor: HEXAL AG

 

 Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de
 ©  mit freundlicher Genehmigung von HEXAL

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