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Unsere Heilpflanze des Monats Juni :

Der Spargel - Asparagus officinalis L.

 

 

 

Frischer Spargel aus Deutschland – von April bis Juni eine beliebte Delikatesse.

 

Aber Spargel ist nicht nur etwas für Genießer, er hat auch eine lange Geschichte und wird medizinisch genutzt.

 

Spargel ist eine bis zu 150 cm hoch wachsende, ausdauernde, eingeschlechtliche Pflanze.

Die männlichen Pflanzen sind oft gedrungener und dichter im Wuchs und tragen kleine, weißlich-grüne Blüten. Die weibliche Blüte bildet als Frucht eine ziegelrote, kugelige Beere, die als gering giftig gilt.

 

Der dicke Wurzelstock treibt nach oben einige weiße, saftige, etwa fingerdicke Sprosse, die als Gemüse verwendet wird.

 

Frische Spargel werden als kalorienarmes, mineralstoff- und vitaminreiches Gemüse geschätzt und sind eine gute Quelle für Vitamin E und Folsäure.

 

 

Geschichte:
Ob die Ägypter den Spargel wirklich kannten, wird bezweifelt. Auf Grabfresken sind jedoch typische Spargelbündel zu entdecken. Die Griechen schätzten wild wachsenden Spargel als Medizin, wegen seiner harntreibenden Wirkung. Die älteste Erwähnung stammt von Hippokrates.

Die Römer haben dann den Spargel als erstes auch kultiviert und wahrscheinlich auch nach Mitteleuropa gebracht. Dort wurde er lange vor allem als Arzneimittel genutzt. Im 16. Jahrhundert war der Spargelanbau in Frankreich und England schon weit verbreitet, in Deutschland wurden um diese Zeit die ersten Beete im „Stuttgarter Lustgarten“ angebaut.

 

Wo kann der Spargel helfen? 
Medizinisch verwendet wird der im Herbst ausgegrabene und getrocknete Wurzelstock mit den Wurzeln, in der Homöopathie sind Zubereitungen aus den Sprossen gebräuchlich.

 

Der Spargelwurzelstock enthält Saponine, für die eine harntreibende Wirkung beschrieben ist, Kohlenhydrate (inulinartige Fructane, fettes Öl, Aminosäuren und reichlich Mineralstoffe (vor allem Kalium).

Zubereitungen aus dem Wurzelstock werden daher zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und als Vorbeugung gegen Nierengrieß verwendet. Dabei ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zur achten.


Was ist zu beachten:
Nach Einnahme von Spargelpräparaten bzw. Verzehr von Spargelgemüse verändert sich der Geruch des Harns. Das ist auf die Verstoffwechslung schwefelhaltiger Inhaltsstoffe des Spargels zurückzuführen.

 

Autor: HEXAL AG

 

 Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de
 ©  mit freundlicher Genehmigung von HEXAL

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