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Unsere Heilpflanze des Monats Januar :

Das Johanniskraut - Hypericum perforatum

 

 

 

Jeder 5. Erwerbstätige war mindestens einmal psychisch krank.

Und: Frauen sind doppelt so häufig krank wie Männer.

Dies sind die Ergebnisse des Gesundheitsreports 2008 der TK.

 

Depressionen sind also keine Seltenheit, im Gegenteil.

Ständiger Stress, schwierige Beziehungen und belastende

Lebensumstände sind mögliche Auslöser.

Meist kommen mehrere Faktoren zusammen und bringen uns aus dem

seelischen Gleichgewicht.

 

Seit langer Zeit wird Johanniskraut in solchen Situationen eingesetzt.

Im Mittelalter beschrieb Paracelsus Johanniskraut als starkes Mittel gegen

"die melancholischen Gedanken".

 

In den leuchtend gelben Blüten sahen die Menschen die eingefangene

Kraft der Sonne.

 

 

Wo kann Johanniskraut helfen?

Die besonderen Wirkstoffe in Johanniskraut erhöhen die Konzentration der Neurotransmitter, der "Glücks"-Botenstoffe im Gehirn. Auf diese Weise bessert Johanniskraut die Stimmung und erhöht die emotionale Belastbarkeit.

 

Johanniskraut hilft den Teufelskreis von Stress, gedrückter Stimmung und Schmerzen zu durchbrechen. Denn auch Nervosität, Schlafstörungen und psychovegetative Symptome (körperliche und nervöse Beschwerden ohne organische Ursache, z. B. Gereiztheit, Magen-, Kopf- oder Rückenschmerzen, Herzbeschwerden), die häufig in Verbindung mit psychischen Belastungen auftreten, werden gebessert.

 

Johanniskrautextrakte sind geeignet zur Behandlung leichter bis mittelschwerer depressiver Verstimmungen. Die Wirkung tritt nicht sofort ein, sondern baut sich langsam auf, so dass der Behandlungserfolg erst nach 4-6 Wochen beurteilt werden kann.

 

Das aus den frischen Blüten gewonnene Johannisöl (Rotöl) besitzt eine andere Zusammensetzung und wird äußerlich zur Behandlung von Schmerzen, Prellungen und Entzündungen verwendet.

 

 

Worauf ist unbedingt zu achten?

Zubereitungen aus dem Johanniskraut können die Lichtempfindlichkeit der Haut verstärken. Daher sollte je nach Dosierung und individueller Empfindlichkeit Sonneneinstrahlung vermieden werden bzw. auf guten Sonnenschutz geachtet werden.

 

Johanniskrautpräparate dürfen nicht ohne ärztlichen Rat während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden, da es hierzu nur unzureichend Erfahrung gibt.

 

Für Johanniskraut sind einige Wechselwirkungen beschrieben und eine gleichzeitige Einnahme mit anderen Medikamenten kann die Wirkungen in erheblichem Maße beeinflussen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie bereits Medikamente einnehmen und eine Behandlung mit Johanniskraut beginnen wollen, bzw. informieren Sie Ihren Arzt über eine Einnahme, wenn Sie Medikamente verordnet bekommen. 

  

 

 Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de
 ©  mit freundlicher Genehmigung von HEXAL

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