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Unsere Heilpflanze des Monats August : 

Die Melisse - Melissa officinalis

 

 

 

 

Die Melisse wird schon seit dem griechisch-römischen Altertum als Heilpflanze, aber

auch als "Bienenweide" verwendet...

Die ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet und Westasien beheimatete

Pflanze (auch als Zitronenmelisse bekannt) gehört zu den ältesten bekannten

Heilkräutern und wurde bereits in der Antike, später von Hildegard von Bingen und

Paracelsus verwendet.


"Melisse ist das beste für das Gehirn, denn sie stärkt das Gedächtnis und treibt die Melancholie mit Macht aus." So fasste ein englischer Arzt um das Jahr 1700 die

traditionelle Anwendung zusammen.

 





Vorkommen der Melisse
Melisse wächst wild im östlichen Mittelmeerraum, läßt sich aber auch bei uns im Garten ziehen.

Melisse ist eine ausdauernde Staude und wird durch Samen oder Stecklinge vermehrt.

Im zeitigen Frühjahr werden die Stöcke ausgepflanzt, sie brauchen einen feuchten, humusreichen Boden und eine

warme Lage.

Die jungen Blätter und Triebspitzen können laufend am besten vor der Blüte geerntet werden.

Wo kann die Melisse helfen?
Melissenblätter enthalten ein zitronig-frisch duftendes etherisches Öl. Es wirkt beruhigend und krampflösend. Melissenextrakte werden innerlich eingenommen (Tee, Fertigarzneimittel, Melissengeist) bei Schlafstörungen, Unruhezuständen und nervös bedingten Magen-Darmstörungen. Das etherische Öl wird in der Aromatherapie und als Badezusatz ebenfalls bei Unruhezuständen und Schlaflosigkeit verwendet. Melissenblätter enthalten auch Gerbstoffe und sog. Polyphenole mit antiviraler Wirkung. Diese Eigenschaft wird äußerlich bei Herpes-Infektionen genutzt.

Bei in-vitro-Untersuchungen hemmten Melissenextrakte die Funktion der Schilddrüse – der Einsatz bei Schilddrüsenüberfunktion wird noch überprüft.

Melissenblätter werden in der Küche auch als Gewürz und zum Verfeinern von Süßspeisen verwendet.

Worauf ist unbedingt zu achten?
Melisse ist sehr gut verträglich. Wie bei allen Beruhigungsmitteln ist nicht auszuschließen, daß insbesondere bei hohen Dosierungen die Reaktionsfähigkeit und damit die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt ist. Aufgrund einer möglichen Wirkung auf die Schilddrüsenaktivität ist beim Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Schilddrüsenerkrankung Rücksprache mit dem Arzt empfehlenswert.

 

 

 

 Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de
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