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Unsere Heilpflanze des Monats März : 

Der Knoblauch - Allium sativum

 

 
        
    
















Allgemeines
Schon immer bildeten die Menschen zwei Lager wenn es um den Knoblauch geht. Die einen möchten ihn als Gewürz nicht missen, die anderen verabscheuen den Knoblauch aufgrund seines typischen Geruchs. Trotzdem breitete sich die Verwendung bereits vor vielen tausend Jahren weltweit aus. So soll er schon den Ägyptern die zum Pyramidenbau erforderlich Stärke verliehen haben. In Indien hatte er einen festen Platz in der traditionellen Medizin, aber auch im antiken Rom oder Griechenland wurde er sowohl als Gewürz als auch als Heilmittel geschätzt. Im Mittelalter galt er als Medizin gegen die Pest und noch im 2. Weltkrieg setzte man ihn als sog. „Russisches Penicillin“ zur Verhütung von Wundinfektionen ein.
       
Woher kommt der Name?
„Allium“ bedeutet im Lateinischen „Knoblauch“, „sativum“ „angesät, kultiviert“, was zeigt, dass die Pflanze bereits im Altertum angebaut wurde. Die Vorsilbe „Knob-„ geht vermutlich auf das mittelalterliche Wort „Kloben“ = Zehen zurück.
    
Wo kann der Knoblauch helfen?
Regelmäßiger Genuss von Knoblauch oder die Einnahme von Knoblauchpräparaten kann vorbeugend gegen altersbedingte Veränderungen der Gefäße (Arteriosklerose) wirken. Dieser Effekt kommt wahrscheinlich durch das Zusammenspiel der Wirkungen auf Blutfette, Gerinnung, Gefäßwiderstand und antioxidativen Eigenschaften des Knoblauchs zustande.
Es wird auch vermutet, dass durch die Einnahme die Widerstandkraft des Körpers erhöht wird, was vor allem bei Erkältungskrankheiten ausgenutzt wird.
Als wirksame Inhaltstoffe werden die bei der Verarbeitung von frischem Knoblauch entstehenden, stark riechenden Schwefelverbindungen angesehen. Ob noch andere Bestandteile beteiligt sind, wird kontrovers diskutiert.
Es gibt viele Knoblauchpräparate, die nach unterschiedlichen Herstellungsverfahren gewonnen werden und sich somit in ihrer Zusammensetzung stark unterscheiden können. Die meisten Erkenntnisse wurden bisher mit frischem Knoblauch oder Trockenextrakten gewonnen.
Die empfohlene Tagesdosis beträgt 4 g frischer Knoblauch, Präparate entsprechend.
    
Worauf ist unbedingt zu achten?
Knoblauch wird normalerweise sehr gut vertragen. Selten können bei längerem Gebrauch oder in höherer Dosierung Magen-Darm-Reizungen auftreten. Es wird daher empfohlen, die Präparate nicht auf nüchternem Magen einzunehmen.
In höherer Dosierung hemmt Knoblauch die Blutgerinnung. Daher sollten Personen, die weitere blutgerinnungshemmende Arzneimittel wie z.B. Aspirin, Marcumar usw. einnehmen, vor der Anwendung ihren Arzt befragen. Es empfiehlt sich auch, Knoblauchpräparate vor geplanten Operationen abzusetzen, damit es nicht zu unerwünschten Nachblutungen kommt. HIV-Patienten sollten Knoblauchpräparaten nicht ohne ärztlichen Rat verwenden, da hierdurch die Wirksamkeit und Verträglichkeit der HIV-Medikamente beeinflusst werden kann.

Ein gelegentlicher Genuss von Knoblauch als Gewürz scheint jedoch unbedenklich zu sein.      

 

 

 

 Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de
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